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Wichtig ist ein harmonisches Zusammenleben

Von admin | 25.August 2009

In Singapur wird sehr viel Wert auf ein harmonisches Zusammenleben aller vertretenen ethnischen Gruppen und Kulturkreise gelegt. Nicht umsonst spricht man auch vom „Schmelztiegel Singapur“. In diesem Inselstaat sind auf engstem Raum alle Bevölkerungsschichten und zahlreiche Nationen vertreten.

Eine bunte Bevölkerung in Singapur

Entsprechend den Angaben des statistischen Amtes von Singapur leben in dem Stadtstaat 2009 etwa 4,8 Millionen Menschen. Etwa 1,2 Millionen der Bevölkerung sind Gastarbeiter und sonstige in Singapur mehr oder weniger sesshafte Ausländer. Grundsätzlich lassen sich hierbei einige wenige große Bevölkerungsgruppen von Nationalitäten ausmachen, denn etwa 76,8 Prozent der Bevölkerung sind Chinesen, die somit die größte Gruppe darstellen. Weitere 13,9 Prozent der Bevölkerung  sind Malaien, 7,9 Prozent sind Inder und 1,4 Prozent der Einwohner Singapurs gehören anderen Nationalitäten an.

Gerine Geburtenrate in der Bevölkerung Singapurs

Bemerkenswert sind auch die geringe Geburtenrate der Bevölkerung, was wohl im gesamten asiatischen Raum eine Ausnahme sein dürfte. Pro Frau werden hier nur 1,29 Kinder geboren, so dass man Singapur als sehr fortschrittlich bezeichnen kann. Allerdings wird dies langfristig ein Sinken der Einwohnerzahl, aber auch eine Entspannung der Situation auf dem Wohnungs- und Grundstücksmarkt zur Folge haben. Da die multikulturelle Zuwanderung aber auch bremsend auf diese Entwicklung einwirkt, kommt es nicht zu einer Überalterung der Gesellschaft.

Die Bevölkerung lebt harmonisch zusammen

Beim sozialen Wohnungsbau wird der hohe Stellenwert eines harmonischen Zusammenlebens der verschiedensten ethnischen Gruppen besonders deutlich. Tatsächlich ist es dabei so, dass nur ein bestimmter Teil der eines vorhandenen Wohnblocks an Chinesen, Inder, Malaien oder auch andere Nationen bzw. deren Angehöriger vermietet oder verkauft werden darf. Dadurch soll eine Konzentration einer bestimmten Bevölkerung an einem Ort und die Untergrabung anderer Kulturkreise verhindert werden.

Die chinesische Sprache in der Bevölkerung

Auch wird auf eine bestimmte Sprache in den Stellenanzeigen künftig wohl immer stärker verzichtet werden. Die geforderten chinesischen Sprachkenntnisse gibt es an sich nur noch in kleineren chinesischen Familienbetrieben oder aber in sehr großen Unternehmen, die vorwiegend chinesische Kundschaft ohne Kenntnis der englischen Sprache betreuen. Für Einwanderer ist im Berufsalltag die Kenntnis der chinesischen Sprache zwar nach wie vor von Vorteil, Pflicht ist sie aber nicht mehr.

Höhere Bildungskreise bleiben unter sich

Anzumerken bleibt aber noch, dass die unterschiedlichen Bildungsstufen in der Bevölkerung meistens unter sich bleiben. So werden vorwiegend Ehen zwischen Akademikern oder Angestellten oder Arbeitern geschlossen. Ein Vermischen der Bildungsschichten in der Bevölkerung  ist nach wie vor die Seltenheit, was auch für den ganz normalen Freundeskreis gilt. Somit haben es vor allem die Kinder von Arbeitern schwer in höhere Bildungskreise vorzudringen.

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Topics: Singapur | 2 Kommentare »

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2 Kommentare to “Wichtig ist ein harmonisches Zusammenleben”

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